Hormonelle Balance & Vitalität in den Wechseljahren

Was passiert während der Wechseljahre im Körper der Frau?

Nicht von ungefähr haben die Wechseljahre ihren Namen: Als Teil des natürlichen Lebenszyklus stellt sich bei Frauen zwischen Mitte 40 bis Ende 50 der Hormonhaushalt langsam um. Diese Phase, die auch Klimakterium genannt wird, dauert durchschnittlich circa zehn Jahre. Der Grund für diese Umstellung ist, dass die Eizellen, die schon in den Eierstöcken des weiblichen Säuglings angelegt sind, zur Neige gehen und nicht, wie Spermien, beliebig nachproduziert werden. Mit dem 40. Lebensjahr sind schon so viele Eizellen verbraucht, dass immer seltener welche heranreifen. Aus diesem Grund wird in der sogenannten Prämenopause auch weniger Östrogen gebildet. In der Folge nehmen die Eisprünge und die Gestagen-Produktion ab. Erste Anzeichen der Wechseljahre sind deshalb unregelmäßige Monatszyklen.

Um das 50. Lebensjahr herum wird diese Veränderung durch die so genannte Menopause sehr deutlich. Sie bezeichnet die letzte normale Menstruationsblutung. Als Postmenopause bezeichnet man die Zeit etwa ein Jahr nach der Menopause bis zum 65.-70. Lebensjahr, in welcher der weibliche Körper fast keine Östrogene mehr herstellt. Die Zeit nach der Postmenopause wird als Senium bezeichnet.

Jede Frau empfindet die Veränderungen der Hormonumstellung anders: Manche Frauen erleben unangenehme Begleiterscheinungen, wie z.B. Hitzewallungen und Erschöpfung, andere merken kaum etwas davon.

Kann die Ernährung oder eine Nahrungsergänzung das Wohlbefinden während der Wechseljahre unterstützen?

Es gibt vieles, was Sie über die Ernährung oder die Aufnahme bestimmter Nährstoffe tun können, um in dieser Zeit vital zu bleiben.

  • Trinken, trinken, trinken: Auch wenn es Ihnen schwerfällt und Sie eigentlich keinen Durst haben - trinken Sie 2-3 Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt! Idealerweise Wasser, Saftschorlen, Kräuter- oder Früchtetees ohne Zucker. Nicht zu verachtender Nebeneffekt: Flüssigkeit dämpft Hungergefühle und Ihre Haut freut sich über die regelmäßige Flüssigkeitszufuhr.
  • Mehr volles Korn: Aufgrund der enthaltenen Ballaststoffe für eine geregelte Verdauung und des länger anhaltenden Sättigungsgefühls, empfehlen wir, bevorzugt  Vollkornprodukte zu verzehren. Der Heißhunger auf Süßes lässt sich gut mit getrockneten Früchten oder süßem Obst stillen.
  • Wechsel von Beilage zur Hauptmahlzeit: Genießen Sie Obst, Gemüse und Salat ruhig in größeren Mengen und verkleinern Sie die Mengen an Fleisch und Kohlenhydraten. So sind Ihnen wichtige Nährstoffe sicher und Sie werden auf kalorienarme Art satt!
  • Tierische Fette reduzieren: Ersetzen Sie gehaltvolle Lebensmittel wie Wurst, Fleisch, Käse, Sahne oder Butter durch magere Varianten und greifen Sie öfter auch mal zu  pflanzlichen Fetten.

Die folgenden Nährstoffe können Ihr Wohlbefinden im Klimakterium fördern. Diese lassen sich über Nahrungsergänzungsmittel oder entsprechende Lebensmittel in Ihren täglichen Speiseplan einbauen:

NährstoffeEnthalten z.B. in
Vitamine B2 (Referenzmenge*: 1,4 mg)Leberwurst (ca. 150 g**)
Camembert (ca. 230 g**)
Vitamin B6 (Referenzmenge*: 1,4 mg)Schweineschnitzel (ca. 360 g**)
Lachs (ca. 140 g**)
Vitamin B12 (Referenzmenge*: 2,5 µg)

Alaska-Seelachs (ca. 210 g**)
Edamer Käse (ca. 120 g**)

Eisen (Referenzmenge*: 14 mg)Haferflocken (ca. 240 g**)
Rotwurst (ca. 220 g**)
Niacin (Referenzmenge*: 16 mg NE)Sardellen (ca. 80 g**)
Truthahnbrust (ca. 150 g**)
Pantothensäure (Referenzmenge*: 6 mg)Weizenkleie (ca. 240 g**)
Steinpilze (ca. 220 g**)
Soja (keine Referenzmenge vorhanden)Sojabohnen, Tofu, Soja-Milch / -Joghurt / -Pudding

* Referenzmenge nach Lebensmittelinformationsverordnung
** erforderliche Lebensmittelmenge gemäß Referenzmenge

Für eine hormonelle Balance vertrauen immer mehr Frauen in den Wechseljahren auch auf die Kraft der sogenannten „Phytoöstrogene“, wie Sie in der Yamswurzel und dem Rotklee zu finden sind. Zudem wird die wohltuende Kraft der Melisse in dieser Zeit hoch geschätzt.

Was können Sie selbst noch für mehr Vitalität während der Wechseljahre tun?

Diese einfachen Tipps & Tricks können Ihnen helfen:

  • Essen Sie regelmäßig: unregelmäßige Essenszeiten lassen den Blutzuckerspiegel stark schwanken und können Hitzewallungen begünstigen
  • Nehmen Sie Sojaprodukte in Ihren Speiseplan auf. Ideen dazu erhalten Sie in der vorstehenden Tabelle.
  • Meiden Sie scharfe Gewürze und heiße Getränke: sie erweitern die Blutgefäße und verstärken allgemein das Schwitzen.
  • Gleiches gilt für Alkohol, Kaffee und Nikotin: Wenn Sie unter Hitzewallungen leiden, sollten Sie pro Tag maximal eine Tasse bzw. ein Glas Kaffee oder Alkohol trinken und möglichst überhaupt nicht rauchen.
  • „Action, please!“: Betreiben Sie Ausdauersport, wie z.B. Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Erfahrungsgemäß haben Frauen, die sich häufig bewegen, weniger Hitzewallungen als untrainierte Frauen. Außerdem vertreibt Sport schlechte Laune!
  • Erlernen Sie eine Entspannungsmethode: Autogenes Training, Yoga und Co. können Hitzewallungen reduzieren und zu seelischer Ausgeglichenheit beitragen.
  • Regelmäßige Saunabesuche: auch wenn es paradox scheint  – wer regelmäßig in die Sauna geht, kann mit Hitzewallungen besser umgehen. Denn wie beim Ausdauersport lernt der Körper beim Saunieren mit Temperaturschwankungen besser umzugehen.
  • Führen Sie Warm-Kalt-Wechselbäder durch: egal ob Armbäder, Wechselduschen oder warm-kalte Fußbäder - diese können Hitzewallungen linden. Der Körper wird dabei abwechselnd mit warmem und danach kaltem Wasser abgeduscht.

Vitamine und Mineralstoffe für hormonelle Balance und Vitalität:
Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei und unterstützt so die hormonelle Balance. Zusätzlich trägt Pantothensäure zu einer normalen Synthese und zu einem normalen Stoffwechsel von Steroidhormonen, Vitamin D und einigen Neurotransmittern bei. Für Vitalität: Vitamin B2, B6 und B12 tragen zum Erhalt einer normalen Funktion des Nervensystems bei und zusammen mit Niacin, Pantothensäure und Eisen zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei. Außerdem tragen Vitamin B6, B12 und Niacin zu einer normalen psychischen Funktion bei.

Verzehrsempfehlung Trivital® cardio/gastro/meno/mental: Täglich jeweils 1 Kapsel morgens und abends. Verzehrsempfehlung Trivital® arthro: Täglich jeweils 2 Kapseln morgens und abends. Die empfohlene Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.